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Fragmente aus der Kronik „Klein-Döbern – unser Heimatort“ von Andreas Pampuch (1978)
Die Geschichte des Ortes Drukuj Email

Einer der an der Oder am schönsten gelegenen Orte im Landkreis Oppeln war Klein-Döbern. Es lag in Ost-West-Richtung, nur wenige Meter vom Oderufer entfernt. Diese Nähe zum Fluß war möglich, weil die Muschelkalkschicht von Norden her gegen den Fluß vorstieß und eine Art Steilufer bildete. Die Muschelkalkschicht trat am Flußufer zu Tage. Auch im Oderstrom hatten die Wirbel den Sand an einigen Stellen weggespult und den harten Stein freigelegt (in ca. 4 m Wassertiefe).

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Wo waren die Klein-Döberner beschäftigt Drukuj Email

Ursprünglich war Klein-Döbern ein Bauerndorf mit einer geordneten Feldflur aus dem Jahre 1328, als es vom Kloster Czarnowanz, zu dem es gehörte, nach Deutschem Recht ausgesetzt wurde. Die Bauernstellen waren genau fest­gelegt,  darunter waren 4 Freibauernstellen - die Höfe Quossek, Warzecha, Pampuch, Pogrzeba. Die Hof- und Flureinteilung des Dorfes ist noch heute zu erkennen.  Eine weitere Festlegung erfolgte in der Dorfchronik im Urbar, das im Landratsamt Oppeln aufbewahrt wurde, und in der Separation (Neuord­nung der Feldflur im Jahre 1849).  Eine Flurkarte von 1849 liegt noch vor. So war es klar,  daß die Landwirtschaft die meisten Kräfte des Dorfes in An­spruch nahm. Die Höfe zeigen noch heute die ausgewogene fränkische Dreiseitanlage.

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Die Oder Drukuj Email

Klein Döbern lag in Ost-West-Richtung mit dem Blick nach Süden am Steilufer der Oder. Früher, entlang der Oder führte eine Dorfstrasse, die ca. 20 m vom Oderstrand entfernt war und die heute ul. Odrzańska und Brzegowa heißt. Die Oder war entlang dieser Straße ca. 200m breit. Von der Schleuse Groß Döbern bis zum Ostausgang des Dorfes Klein Döbern an der Pumpenstation war es mit ca. 5 km Länge eine gewaltige Wassermasse. Die Oder war ruhiger Fluß, konnte aber bei Hochwasser gefährlich werden. Hohen Wellengang bis 1,5 m brachten Stürme, die vom Westen kamen.

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Die Schiffswerft und das Sagewerk in Klein-Döbern Drukuj Email

An der Grenze unseres Dörfchens zu Groß-Döbern hin lag unser einziges und winziges Industriegebiet von kaum 1/3 qkm. Dicht zwischen dem Oderdamm und der Oder lag die kleine Schiffswerft, ein Zweigwerk der Firma Gabor aus Gogolin. Wir nannten sie einfach Baustelle. Der Betrieb diente hauptsachlich als Reparatur- oder Überholungsstätte für Holzkahne bis zu 500 to. Es wurden aber auch neue Oderschiffe und Prahme gebaut. Der Aufbau des Betriebes erfolgte wohl um die Jahrhundertwende. Die Leitung dieses Unternehmens lag in den Händen des Schiffsbaumeisters Josef Piechatzek. Bis zu 20 qualifizierte Schiffbauer fanden hier ihre Tätigkeit.

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Klein-Döbern feiert Feste Drukuj Email

Klein-Döbern war ein traditionsreiches Dorf, so wurden auch die verschiedensten Feste gefeiert. (…) Neben kirchlichen Festen, sind folgende Feste zu erwähnen: die Faschings-Veranstaltungen mit den Bällen der verschiedensten Vereine, so der Bauernball, der Schiffer­ball, der Ball des Kriegervereins, des Spiel- und Eislaufvereins, das Ernte­dankfest u.a.

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Admin Konrad K.