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Alles für Kinder und Jugendliche Drukuj Email

dfkFür die DFK-Vorsitzende von Klein Döbern Monika Mościka-Starosta ist vor allem das Glück der Jüngsten von größter Bedeutung

Monika Mościka-Starosta ist die DFK-Vorsitzende in Klein Döbern zwar erst seit zwei Jahren, doch sie hat bereits schon viele Vorhaben hinter sich. Sie engagiert sich stark vor allem für Kinder und Jugendliche und stellt für sie immer wieder interessante Aktivitäten auf die Beine.
An die Anfänge des Bestehens des DFK in Klein Döbern kann sich die Vorsitzende nicht so ganz erinnern, denn ist eine junge Person, die erst seit zwei Jahren die Funktion wahrnimmt. Sie konzentriert sich dagegen lieber auf die Gegenwart und Zukunft des Bestehens der Ortsgruppe in Klein Döbern.
Aktive Freizeitgestaltung
Eigentlich muss sich die Vorsitzende Monika Mościka-Starosta alleine um den DFK von Klein Döbern kümmern, denn ihr stellvertretender Vorsitzender Marek Gross ist derzeit im Ausland. Dennoch verzichtet sie nicht auf ihre Aufgaben als Vorsitzende und bemüht sich immer wieder etwas vor allem für die Kleinsten zu unternehmen. So gründete sie einen Jugendklub DFK unter dem Titel „Wissenschaft und Erholung“ und hat sich bemüht, dass den Klubmitgliedern die Sporthalle in Groß Döbern zur Verfügung gestellt wird. Nun treffen sich die Jugendlichen jeden Freitag in der Sporthalle, in der sie Sport treiben. Sie spielen gern Volleyball und Basketball. „Ich finde das sehr wichtig, dass die Jugend sportlich aktiv ist. Der Eintritt in die Sporthalle ist dank der Gemeinde Dobrzeń Wielki frei. Dafür sollte die Jugend was für die deutsche Minderheit tun. Was mich jedoch beunruhigt ist die Tatsache, dass an diesen Begegnungen in der Sporthalle nur wenige Kinder und Jugendliche aus Klein Döbern teilnehmen. Dagegen kommen viele aus Kupp, Popelau, Alt Schalkowitz Groß Döbern, Brinnitz, Ellguth Turawa und anderen Ortschaften ... und schließlich will man etwas für die unseren tun“, sagt Monika Mościka-Starosta. Die Vorsitzende hat inzwischen auch viele andere sportliche Aktivitäten auf die Beine gestellt. Sie ist mit den Jugendlichen auf der Malapane mit dem Boot geschwommen, hat an dem Lauf „Das ganze Polen läuft“ teilgenommen sowie unzählige Ausflüge und Fahrradtouren unternommen. Inzwischen erfreuen sich auch Sommerferien mit DFK großer Beliebtheit.
Sommerferien mit DFK
Seit zwei Jahren organisiert die Vorsitzende Sommerferien mit DFK für Kinder, die in der Freiwilligen Feuerwehr in Klein Döbern stattfinden. Das Ziel ist die Verbreitung der deutschen Sprache unter den Kindern, und zwar auf spielerische Art und Weise – durch Spiele, Bildungsausflüge und kreatives Basteln. „Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit nicht nur unter den Kinder, aber vor allem auch unter den Eltern. Jedes Mal weckt es großes künstlerisches Interesse unter den Kindern zwischen 7 und 12 Jahren. Es ist eine interessante, aktive Freizeitverbringung mit den Gleichjährigen“, sagt Monika Mościka-Starosta. Im Rahmen der Sommerferien hat die Vorsitzende für Kinder auch eine echte Modeschau organisiert. Vor allem die Mädchen hatten viel Freude beim Malen, Frisieren und Schminken. Zudem wurden Bildungsausflüge organisiert, wie etwa eine Bildungsreise zur Waldstube in Kupp, wo die Kinder in das Reich der Wald- und Wassertiere eintauchen konnten. Auch Grillen mit echtem Lagerfeuer, mehrere Fahrradausflüge, Wettbewerbe, Bewegungsspiele, Theater – und Kinobesuche, Tanzveranstaltungen und vieles vieles mehr steht alljährlich auf dem Programm der Sommerferien mit DFK. Erwähnenswert ist dass, die Kinder bei jeder Gelegenheit Deutsch lernen. Die Vorsitzende bemüht sich jedes Mal, den Kindern deutsche Bezeichnungen zu liefern. Beispielsweise auf der Bildungsreise lernen die Kinder deutsche Bezeichnungen für Waldtiere und beim Grillen für Gemüse und andere Nahrungsmittel.
You can tanzen
Ein sehr interessantes Vorhaben der DFK-Chefin war das Projekt „You can tanzen“, das für Jugendliche im Alter zwischen 15-30 Jahre veranstaltet wurde. Die Tanzworkshops wurden von einem Profi-Tanzinstrukteur durchgeführt und waren eine wunderbare Gelegenheit für die Jugendliche, neue Menschen kennen zu lernen und sich zu integrieren. Ziel war es natürlich auch, Freizeit aktiv durch Lernen der Tänze zu verbringen.
Für die DFK-Vorsitzende von Klein Döbern, Monika Mościka-Starosta zählt vor allem das Glück der Kinder und Jugendlichen. Sie möchte, dass die Kinder sinnvoll und nützlich ihre Freizeit verbringen, dass sie aktiv sind und dabei noch etwas Deutsch kennen lernen können. „Die Eltern haben nicht immer Zeit, um sich mit ihren Kindern zu beschäftigen, deswegen freuen sie sich, dass man für die Kleinsten etwas auf die Beine stellt.“, so die Vorsitzende.
Andżelika Dobrzańska

 
P. Thomas Motzko SVD (1956 - 2009) Drukuj Email

moczkoIn der Gewissheit, dass er bald sterben wird, verfasste P. Thomas Motzko seinen Lebenslauf selbst und bat ausdrücklich, dass dieser an Stelle der üblichen Vita nach seinem Tode veröffentlicht wird.

Thomas Motzko, geboren am 13. März 1956 in Dobrzen Maly/Polen (Klein Döbern OS) als fünfter der sechs Jungs von Anton und Agnes Motzko, geb. Pampuch.

Von September 1963 bis Juni 1971 Besuch und Abschluss der Volksschule in Klein Döbern.

Nach bestandener Aufnahmeprüfung Besuch des Gymnasiums in Dobrzen Wielki (Groß Döbern OS) - von September 1971 bis Mai 1975 mit dem Abitur als Abschluß.

03. September 1975 Eintritt bei den Steyler Missionaren (SVD) in Pieniezno (Mehlsack) und Beginn des 2-jährigen Noviziates.

10. September 1976 – 20. Juni 1978 Studium der Philosophie am Missionspriesterseminar (WSM) in Mehlsack, abgeschlossen mit der Abschlussarbeit im Bereich Psychologie, unter der Leitung von Herrn Prof. P. Adolf Dworaczek SVD: „Einfluss der Sprache auf das menschliche Denken“.

08. September 1977 – Erstprofess in Mehlsack/Ostpreußen (Polen).

10. September 1978 bis 30.03.1982 Studium der Theologie am oben erwähnten Missionspriesterseminar, abgeschlossen mit einer bestandenen Abschlussarbeit.

08. September 1981 Ewige Profess in Mehlsack.

20. September 1981 Diakonenweihe in der Seminarkirche von Mehlsack durch Weihbischof Stefanek von Stettin.

18. April 1982 Priesterweihe in Mehlsack durch Bischof Jan Oblak.

13. Juni 1982 Magister Diplomabschluss im Fach Kirchengeschichte/ Missiologie: „Promotio humana in den Briefen der polnischen Steyler Missionare: 1919-1939“ an der kath. Universität in Lublin.

Missionsbestimmung für Ghana in Westafrika. Ausreise nach Irland und Teilnahme an einem Englischsprachkurs.

1983 - 1985 Missionseinsatz in Tatali/Yendi District in der Diözese Tamale im Norden von Ghana.

Rückkehr nach Europa und Versetzung in die Norddeutsche Provinz der Steyler Missionare.

1986-1989 Arbeit als Referent der Jungendbildungsstätte der SVD in Steyl/Niederlande.

1989–1997 Schulseelsorger und Religionslehrer am Gymnasium St. Xaver der Steyler Missionare in Bad Driburg.

1998-1999 Bezirksleiter im Apostolat Zeitschriften der Steyler Presse für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen Anhalt und Sachsen.

01. Sept. 1999 – 30. August 2001 Kaplan (Vicarius parochialis) in der Heilig-Geist-Gemeinde Berlin-Charlottenburg.

01. April 2001 – 30.09.2003 Seelsorger für die Aussiedler aus Russland im Bistum Berlin und Gefängnisseelsorger in der Jugenduntersuchungshaft in Kieferngrund/Berlin.

Oktober 2003 – April 2005 ordensinterner Einsatz beim Umbau- und Sanierungsmaßnahmen unseres Hauses, des Heilig-Geist-Kollegs Berlin-Charlottenburg

Oktober 2003 – Oktober 2006 Ökonom des Heilig-Geist-Kollegs, Berlin

01. Mai 2005 – 31.Oktober 2006 Krankenhausseelsorger im Malteser-Krankenhaus (Geriatrie und Palliativ) und Pflegeheim Malteser.

November 2006 – April 2007 gründlicher gesundheitlicher Check-up.

01. Mai 2007 Bestellung zum Krankenhausseelsorger und Beginn des Dienstes im Marienkrankhaus St. Wendel.

Erst im Oktober 2008 wurde seine schwere Erkrankung festgestellt. Am 11. März 2009 um 01:30h erhielt er die Krankensalbung. Um 05.45h ist er dann ruhig in den Armen von Br. Karl Kretschmer gestorben.

In Dankbarkeit feiern wir die Hl. Messe für unseren verstorbenen Mitbruder am Samstag, den 14. März 2009, um 11:00 h, in der Missionshauskirche von St. Wendel. Anschließend geleiten wir ihn zu seiner letzten Ruhestätte auf unserem Klosterfriedhof.

Für die Kommunität von St. Wendel

P. Roberto C. Alda, Jr. SVD, amt. Rektor

 
 
Admin Konrad K.