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Im Klein Döbern gibt es viele Zeichen für den Glauben der Einwohner Drukuj Email

Am 25. Mai feiert Klein Döbern sein Ablass zum Ehren des Dorfpatronen, dem Märtyrer hl. Urban. Eine Dankprozession geht durch das Dorf und zwischen den Feldern, bis zu dem Bildstock des hl. Urbans, um ihn zu verehren. Die Legende sagt, wie der Bildstock entstanden wurde:

 

Hier endet aber das Thema Religion noch nicht.

Neben der Feuerwehr steht der Bildstock der hl. Hedwig – Patronin aller Schlesier. Mit seiner Entstehung sind sogar 5 Legenden zu verbinden:

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Im Jahr 1992 wurde die Holzfigur der hl. Hedwig geklaut und heute steht auf dem Platz ihr Duplikat.

Ein weiteres Zeichen des religiösen Lebens der Einwohner ist die Zugehörigkeit des Dorfes zu der Pfarrgemeinde Czarnowanz bis zum Jahr 1913. Danach fand eine Umpfarrung statt und seit dem 1. Juni 1913 bis heute gehören die katholischen Bewohner von Klein Döbern der Pfarrgemeinde Groß Döbern an.

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Von großen Bedeutung für die Einheimischen war die Dorfkapelle. Sie galt als Mittelpunkt und zugleich höchste Punkt des Dorfes. Gebaut als Zeichen, dass jene Stelle seit Menschengedenken vom Hochwasser verschont wurde. Neben der Dorfkapelle befindet sich ein Bildstock aus Ziegeln, der 1883 von Johann Pampuch errichtet wurde. Es ist eine zweiteilige Kapelle. Oben findet sich eine Figur der hl. Mutter (Maria Forthilf) und unten stand bis vor kurzem eine geschnitzte Figur Christi aus dem 17. Jahrhundert. Aus Sicherheitsgründen wurde sie aus dem Bildstock entfernt.

Diese und andere Bildstöcke und Kreuze stehen im Dorf bis heute. Die Dorfbewohner kümmern sich um sie, reparieren, schmucken mit Blumen, zünden Kerzen, damit sie nicht zu Grunde gehen und damit sie weiter diesen schönen Dorf zieren und auf das religiöse Leben hinweisen.

 
 
Admin Konrad K.